Wie Ruftiere im Detail funktioniert
Für alle, die genau wissen wollen, wie Bedienung, Licht und Sicherheit zusammenspielen. Die kurze Übersicht gibt es auf der Startseite.
Für Kinder gemacht, für Eltern gedacht
Die Kind-Seite
- Zwei Tasten: sprechen und abspielen. Sonst nichts zu bedienen.
- Kein Bildschirm, keine Werbung, kein Browsen im Internet.
- Der Ring zeigt an, was gerade passiert: Aufnahme mit Restzeit, Gesprächsfenster offen, neue Nachricht.
- Die Wiedergabetaste spielt immer zuerst die älteste ungehörte Nachricht.
- Beide Tasten 10 Sekunden gedrückt: Werksreset, mit Ton und rotem Ring bestätigt.
Die Eltern-Seite
- Sprachnachrichten empfangen und beantworten, in der App.
- Sehen, ob das Ruftier online ist und wann es zuletzt benutzt wurde.
- Sehen, wer die eigene Nachricht schon gehört hat.
- Live-Anzeige, wenn das Kind gerade aufnimmt, und Rückmeldung, ob eine Antwort per Taste oder automatisch abgespielt wurde.
- Mehrere Eltern und Großeltern pro Gerät, alle gleichberechtigt.
Antworten kommen an, wenn das Kind gerade da ist – oder warten geduldig
Drückt das Kind eine Taste, öffnet sich ein „Gesprächsfenster". In dieser Zeit spielt jede neue Antwort sofort ab, und der Leuchtring glimmt schwach grün – so sieht das Kind selbst, dass eine Antwort gleich direkt zu hören ist. Danach meldet sich das Ruftier nur leise und wartet auf die Wiedergabetaste. Eltern stellen die Dauer in der App ein: aus, 1, 5, 15 oder 30 Minuten (Standard: 5 Minuten).
Gerade am Ruftier
Das Kind hat vor Kurzem eine Taste gedrückt. Eine Antwort der Eltern wird jetzt automatisch abgespielt, sobald sie ankommt.
Nachricht wartet
Der Ring pulsiert gelb: „neue Nachricht“. Das Kind hört sie, sobald es die Wiedergabetaste drückt – auch mehrere nacheinander, älteste zuerst.
Ist das Ruftier gerade offline, zeigt die App nur „offline" – kein Gesprächsfenster, kein Countdown, keine Lautsprecher-/Glocken-Anzeige, denn ein offline Ruftier spielt ohnehin nichts ab.
Das Ruftier spricht mit Licht
Statt eines Bildschirms hat das Ruftier einen Leuchtring und drei kleine Symbole. Sie bleiben an, bis das Kind die nächste Nachricht aufnimmt.
So sieht das Kind auf einen Blick, ob seine Nachricht gesendet, bei den Eltern angekommen und von ihnen gehört wurde – das Ohr-Symbol pulst zusätzlich kurz, während gerade ein Elternteil zuhört. Dazu die Farben des Leuchtrings:
- Warmweiß
Ruhe, alles bereit - Schwach grün
Gesprächsfenster offen – Antworten spielen sofort - Rot, füllt sich
Aufnahme läuft – voller Ring = eingestellte Höchstlänge (bis 30 Sekunden) erreicht - Orange
Nachricht wird abgespielt, folgt der Lautstärke - Regenbogen, rotierend
Neue Nachricht wartet - Orange, pulsierend
Verbindet sich / offline - Blau, pulsierend
WLAN-Einrichtung läuft - Lila, pulsierend
Noch mit keiner Familie gekoppelt - Grün, kurz
Erfolgreich gekoppelt
Zwei Tasten reichen: die Sprechtaste unterbricht eine laufende Wiedergabe sofort und startet die Aufnahme. Die Wiedergabetaste spielt die älteste ungehörte Nachricht ab – gibt es keine neue, wird die zuletzt gehörte Nachricht noch einmal abgespielt. Beide Tasten 3 Sekunden gedrückt richten das WLAN neu ein, 10 Sekunden setzen das Ruftier auf Werkszustand zurück.
Mama, Papa, Oma, Opa – alle am selben Ruftier
Ein Ruftier gehört nicht einer Person, sondern der ganzen Familie.
Beliebig viele Mitglieder
Jedes Elternteil oder Großelternteil kann per QR-Code oder Einladung dazukommen – alle mit gleichen Rechten.
Beitrittsanfragen
Ein neues Familienmitglied fragt an, ein bestehendes Mitglied lässt es zu – transparent für alle.
„Abgehört"-Status
Jeder sieht, welche Nachricht schon von wem gehört wurde – ganz ohne Nachfragen in der Familien-Chatgruppe.
„… nimmt gerade auf"
Während das Kind spricht, sehen die Eltern das live in der App – und wissen: gleich kommt etwas.
Online-/Offline-Status
Die App zeigt sofort, ob das Ruftier gerade erreichbar ist, ohne dass jemand nachfragen muss.
„Zuletzt am Ruftier"
Ein Blick genügt, um zu sehen, wann das Kind das Ruftier zuletzt benutzt hat.
In wenigen Minuten eingerichtet
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1
QR-Code scannen
Am Boden des Ruftiers ist ein QR-Code eingraviert. Er wird mit der App gescannt.
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2
Per Bluetooth verbinden
Die App verbindet sich kurz per Bluetooth mit dem Ruftier, um es einzurichten.
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3
WLAN einrichten
Das Ruftier bekommt die WLAN-Zugangsdaten sicher über die Bluetooth-Verbindung – nichts wird getippt am Gerät.
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4
Name geben, loslegen
Dem Ruftier einen Namen geben, fertig. Weitere Eltern können jederzeit über eine Einladung dazukommen.
Ein eigener Server, statt fremder Clouds
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Eigener Server in der EU
Sprachnachrichten und Daten liegen auf unserem eigenen Server in der EU, nicht bei einem Cloud-Konzern. Google und Apple stellen nur das Wecksignal für die App zu.
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TLS überall
Jede Verbindung – Gerät, App, Server – ist verschlüsselt.
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Eigener Schlüssel für jedes Gerät
Jedes Ruftier meldet sich mit einer eigenen, einzigartigen Geräte-Kennung und einem Gerätegeheimnis an, nicht mit einem gemeinsamen Passwort.
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Push ohne Inhalte
Benachrichtigungen enthalten nur ein Signal „es gibt etwas Neues" – nie den Inhalt einer Nachricht.
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Geheime Codes nie in Logs
Die Geheimnisse im QR-Code stehen im Teil einer Web-Adresse, den Browser technisch bedingt nie an einen Server senden – sie können also nicht in Server-Protokollen landen.
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Kein Browser, keine Werbung
Das Kind-Gerät kann nicht im Internet surfen und zeigt keine Werbung – es ist rein für Sprachnachrichten gebaut.
FAQ
Braucht mein Kind einen eigenen Bildschirm oder ein eigenes Handy?
Nein. Das Ruftier hat keinen Bildschirm und keine Kamera. Es hat nur zwei Tasten: eine zum Sprechen, eine zum Abspielen.
Wie lang dürfen Sprachnachrichten sein?
Bis zu 30 Sekunden. Eltern wählen in der App 10, 20 oder 30 Sekunden (Standard: 30). Der rote Ring zeigt dem Kind beim Sprechen, wie viel Zeit noch bleibt, und die Sprechtaste kann jederzeit früher losgelassen werden.
Kann mein Kind damit im Internet surfen oder mit Fremden schreiben?
Nein. Das Ruftier verbindet sich ausschließlich mit unserem eigenen Server, um Sprachnachrichten mit der eigenen Familie auszutauschen. Es gibt keinen Browser und keine Möglichkeit, mit anderen Personen als den verbundenen Eltern zu sprechen.
Was passiert, wenn das Ruftier offline ist?
Nachrichten warten auf dem Server, bis das Gerät wieder online ist. Die App zeigt an, dass das Ruftier gerade nicht erreichbar ist.
Können mehrere Familienmitglieder Nachrichten empfangen und schicken?
Ja. Beliebig viele Eltern und Großeltern können mit einem Ruftier verbunden sein, alle mit denselben Rechten.
Wo werden die Sprachnachrichten gespeichert?
Auf unserem eigenen Server in der EU, verschlüsselt übertragen. Die Audiodateien werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Es gibt keine Weitergabe an Werbenetzwerke; Google und Apple stellen nur das Wecksignal für die App zu, nie den Inhalt.
Kann ich Ruftiere schon kaufen?
Noch nicht. Ruftiere ist aktuell ein Prototyp in Entwicklung. Trag dich auf der Startseite mit deiner E-Mail-Adresse ein, dann melden wir uns, sobald sich das ändert.
Was als Nächstes geplant ist
Freundes-Kanäle zwischen zwei Ruftieren
Perspektivisch soll ein Kind sein Ruftier auch mit dem eines Freundes verbinden können – über kleine NFC-Chips, die verschenkt werden. Steckt ein Kind einen solchen Chip in sein Ruftier, geht seine Nachricht an das befreundete Ruftier statt an die eigenen Eltern – weiterhin über unseren Server, die Geräte sprechen nie direkt miteinander. Aktiv wird eine solche Verbindung erst, wenn je ein Elternteil aus beiden Familien zustimmt, und jede Familie kann sie jederzeit wieder beenden.